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Die Diskussion über die Aufnahme von Geflüchteten ist derzeit nicht wegzudenken aus unserer Gesellschaft. Doch die Aufnahme ist nur der erste akute Schritt. Bald werden die nächsten – längerfristigen – Herausforderungen anstehen: die Geflüchteten zu stärken, sie auszubilden, in Arbeit zu bringen und nachhaltig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Mit dieser Herausforderung steht Deutschland nicht allein da. Wir haben internationale Vorbilder von deren Erfahrungen mit Migration wir lernen können – denn in den USA, in Frankreich, Irland und an vielen anderen Orten gibt es weit mehr und längere Erfahrung mit großen Migrationsströmen. Dort haben Gründerinnen und Gründer sozialer Organisationen und Bewegungen bereits Lösungsbeiträge für geglückte Integration aufgebaut.

Auf der Innovationskonferenz Integration hat Ashoka diese internationalen Gründerinnen und Gründer mit engagierten Unternehmern und erfahrenen Vertretern aus Wohlfahrt, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammengebracht. Sie unterstützen einander bei der Verbreitung der international etablierten Lösungen und beim Aufbau oder der Verbesserung vorhandener Konzepte. Gemeinsam stellen sie sich den gesellschaftlichen Herausforderungen der Migration in Deutschland.

Ziele

Die Innovationskonferenz Integration sollte dazu beitragen, dass sich internationale und nationale innovative und etablierte Lösungen für die Folgeherausforderung von Migration verbreiten. Dafür hat Ashoka Entscheidungsträger aus Wohlfahrt, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Stiftungen mit Gründerinnen und Gründern erfolgreicher sozialer Organisationen im Themenfeld Migration miteinander in Verbindung gebracht – zur Skalierung oder Verbesserung bestehender Angebote und zur gegenseitigen Inspiration.

FR 18 MÄR SA 19 MÄR
Freitag, 18 März
Innovationen verbreiten
Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin
12:00 Uhr
Einführung & Stakeholder-Lunches

gehostet von VertreterInnen folgender Sektoren:

- Stiftungen
(Robert-Bosch-Stiftung)

- Wohlfahrt
(Malteser Werke)

- Wirtschaft
(Zalando)

- Politik & Verwaltung
(n.a.)

- NGOs
(Ashoka, switXboard)

- Internationale Organisationen
(n.a.)

13:00 Uhr – 14:15 Uhr
Willkommen & Key Notes, u.a. von

Kilian Kleinschmidt, Geschäftsführer switXboard und ehemaliger Direktor des Zaatari Flüchtlingscamps

Sebastian Schilgen, Geschäftsführer der Malteser Werke

14:15 Uhr – 14:30 Uhr
Elevator-Pitches

Ausgewählte SozialunternehmerInnen stellen ihre Ideen in Kurz-Präsentationen vor

14:40 Uhr – 16:20 Uhr
Partnerschaften ermöglichen

13 parallele Expertenrunden zu den Skalierungsvorhaben der ausgewählten Sozialunternehmer: Was ist der Wirkungsmechanismus? Was braucht es, damit diese Lösungen in Deutschland ihre volle Wirkung entfalten können? Mit wem sollten sie zusammenarbeiten?

16:20 Uhr – 16:40 Uhr
Pause
16:45 Uhr – 17:45 Uhr
Innovationen vernetzen

Parallele Vernetzungs-Sessions zu verschiedenen Teilbereichen von Integration... zum Beispiel:

Arbeitsmarktintegration ermöglichen

Bilden und Qualifizieren

Gegenseitige Akzeptanz stärken

Kinder schützen und fördern

Etc.

17:45 Uhr – 18:30 Uhr
Abschluss im Plenum
Samstag, 19 März
Changemaker befähigen
Repräsentanz der Robert-Bosch-Stiftung, Franz. Str. 32, 10117 Berlin
9:30 Uhr – 12:30 Uhr
Workshops

In parallelen Workshops werden Inhalte und Fähigkeiten vermittelt, mit denen Organisationen aus ihre Wirkung steigern und so ihr Engagement für/ mit Geflüchteten verbessern können. Die Workshops richten sich an interessiertes Fachpublikum, Sozialunternehmen und Initiativen:

Die unterschiedlichen Formen der Finanzierung für Sozialunternehmen (Deutsch)

Skalierung: Was ist das, wie funktioniert das, und bin ich schon bereit dafür? (Englisch auf Nachfrage möglich)

Freiwilligen-Management (Englisch auf Nachfrage möglich)

Wirkungsorientierte Projektplanung (Englisch auf Nachfrage möglich)

Bottom-up: Best Practices in der Arbeit mit Geflüchteten aus Bürgerinitiativen (Englisch auf Nachfrage möglich)

Auswahl und Vorbereitung der teilnehmenden Sozialunternehmer

Im Netzwerk der über dreitausend unterstützten Sozialunternehmer hat Ashoka nach bewährten und für Deutschland relevanten unternehmerischen Lösungen zur Bildung, Integration und Unterstützung von Geflüchteten gesucht. Die Gründerinnen und Gründer dieser Organisationen wurden kontaktiert und im Dialog mit Ashoka, SWITxBOARD und weiteren Beratern hinsichtlich ihrer Relevanz für Deutschland priorisiert. Die erfolgversprechendsten Sozialunternehmer wurden zur Innovationskonferenz Migration eingeladen.

Alle teilnehmenden Sozialunternehmer haben ein Reisestipendium erhalten und werden in einem Vorbereitungsprozess mit Unterstützung von McKinsey- Beratern Hypothesen für ihre Wirksamkeit in Deutschland identifiziert.

Fellows

Abdoulaye Fall

ACAF

Heimatland
Senegal

Tätigkeitsländer
Spanien

Alter d. Organisation
11 Jahre

Website
www.winkomun.org

Kontakt
abdoulaye@winkomun.org

Mit der Association of Self-Funded Communities (ACAF) kümmert sich Abdoulaye Fall durch die Gründung von selbsterhaltenden, von Immigranten geführten finanziellen Gruppen um Networking und grundlegende finanzielle Bedürfnisse von Immigranten.

VIER FRAGEN AN ABDOULAYE FALL

Die Self-Funded Communities Association (ACAF) ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, finanzielle und soziale Ausgrenzung durch die Schaffung und Betreuung von selbstfinanzierten Gemeinschaften zu bekämpfen. Die selbstfinanzierten Gemeinschaften sind kleine Gruppen, in denen sich die Partner, normalerweise zwischen 10-30 Menschen, mit kleinen Beträgen beteiligen können, was sie zu Projektbeteiligten der Gruppe macht. Mit dem geschaffenen Fonds werden den Mitgliedern kleine Darlehen angeboten, mit denen sie Lebenserhaltungskosten decken und sogar kleine Unternehmen finanzieren können. Unsere Aktion konzentriert sich auf die Bereitstellung der Methoden und der notwendigen Betreuung für die angestrebten Gemeinschaften, immer dem Ansatz zur Selbstermächtigung folgend.

Mit meinem Angebot möchte ich deutsche gleichgesinnte Organisationen und Einzelpersonen in der Bekämpfung von finanzieller Ausgrenzung unterstützen. Mit seiner ausgeprägten Migrationsbevölkerung ist Deutschland passend für die Implementierung eines Modells, das sich als effektiv erwiesen hat und das gleichzeitig den Zusammenhalt von Gemeinschaften fördert.

Ich werde Folgendes präsentieren:

1. Die selbstfinanzierten Gemeinschaften als ein Projekt, das in der Fähigkeit der Menschen zur Selbsthilfe begründet ist, die so ihre Abhängigkeit von äußeren Ressourcen begrenzen können. Wir bringen Beweise dafür, dass arme Menschen, wenn sie mit den richtigen Möglichkeiten ausgestattet sind, trotz ihrer harten Lebensumstände fast alle Probleme ihres täglichen Lebens allein lösen können.

2. Basierend auf der Tatsache, dass in Europa ein klarer Bezug zwischen Immigration und finanziellem Ausschluss besteht, bieten wir unser Modell als kostengünstige und effektive Alternative für soziale Inklusion an.

3. Wie das Projekt es geschafft hat, die Lebensbedingungen verschiedener Gemeinschaften unabhängig von ihren Bedingungen und kulturellem Hintergrund zu verbessern.

Ich würde gern mit jedem sprechen, der Vermögensgründung und die Stärkung von Gemeinschaften als effizienten Weg sieht, die sozialen Probleme in Deutschland zu lösen: von Entscheidungsträgern sozialer Organisationen über Meinungsbilder bis hin zu Einzelpersonen, die sich der sozialen Innovation verschrieben haben.

Nicole Cicerani

Upwardly Global

Heimatland
USA

Tätigkeitsländer
USA

Alter d. Organisation
15 Jahre

Website
www.upwardlyglobal.org

Kontakt
jane@upwardlyglobal.org

Mit Upwardly Global ermöglicht Nicole Cicerani ausgebildeten Einwanderern berufliche Karrierechancen in führenden Unternehmen.

VIER FRAGEN AN NICOLE CICERANI

In fast allen Ländern, die Einwanderer und Geflüchtete aufnehmen, enden diejenigen mit Hochschulabschluss als Arbeitslose oder in einer deutlich unterqualifizierten Anstellung. Wir haben vor allem auf die 1,8 Millionen Einwanderer und Geflüchteten in den USA reagiert, auf die diese Beschreibung zutrifft.

Upwardly Global nutzt Partnerschaften mit Arbeitgebern, die vom Zugriff auf diesen Talentpool profitieren, und bietet neuen Amerikanern individuelles Training und Unterstützung, um ihnen Chancengleichheit in der Suche nach ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplätzen und im Erreichen ihres vollen wirtschaftlichen Potentials in den USA zu ermöglichen. Das Resultat ist globales Talent für Arbeitgeber, kulturell kompetente Dienstleister für verschiedenste Gruppen, und Einkommen, mit denen vormalig Arbeitslose oder unterqualifiziert Angestellte ihre Familien ernähren können.

Es ist eine moralische Verpflichtung, unsere gesamten Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen, um auf die Krise in Deutschland und ganz Europa zu reagieren.

- Was Geflüchtete und Einwanderer mit höherer Bildung brauchen, um in der Arbeitssuche erfolgreich zu sein, und wie Unternehmen besser von diesem Talentpool profitieren können.

- Wie man Technologie, Arbeitsuche-Training und -Werkzeuge und Gemeinschaften von Lernenden und (Firmen)Freiwilligen nutzen kann, um effektive Lösungen zu finden.

Mit jedem, der denkt, dass er von uns lernen oder von unseren Erfahrungen profitieren kann. Am besten fängt man bei Firmen wie BMW an, die bereits darüber nachdenken, wie man den Talentpool der Geflüchteten nutzen kann.

Sascha Haselmayer

Citymart

Heimatland
Deutschland, USA

Tätigkeitsländer
USA, Spanien, Frankreich, Irland, Nigeria, Südafrika, Argentinien, Russland und 17 andere

Alter d. Organisation
5 Jahre

Website
www.citymart.com

Kontakt
sh@citymart.com

Mit Citymart eröffnet Sascha Haselmeyer Städten neue Wege der Problemlösung, indem er ihnen durch offene Wettbewerbe für Unternehmer und Einwohner neue Ideen vermittelt. Diese Methode hat bereits mehr als 50 Städten in der ganzen Welt geholfen, bewährte Lösungen zu finden - von San Francisco bis London, von Barcelona bis Rio de Janeiro.

VIER FRAGEN AN SASCHA HASELMAYER

Citymart eröffnet Städten neue Wege der Problemlösung, indem ihnen durch offene Challenges an Unternehmer und Einwohner neue Ideen vermittelt werden. Diese Methode hat bereits mehr als 50 Städten in der ganzen Welt geholfen, bewährte Lösungen zu finden - von San Francisco bis London, von Barcelona bis Rio de Janeiro.

Citimart schließt sich mit Städten zusammen, um deren Kaufgewohnheiten zu überdenken, damit sie sich auf ihre zu lösenden Probleme konzentrieren, anstatt darüber nachzudenken, was sie als nächstes kaufen wollen. So geben Städte ihre Mittel besser aus, schaffen neue Chancen für lokale Unternehmen und finden die besten Lösungen für lokale Probleme. Letztendlich helfen wir Städten, die Lebensqualität all ihrer Einwohner zu verbessern.

Deutschland sieht sich mit einer Herausforderung von historischen Ausmaßen konfrontiert: Europa könnte für Generationen an der Erfüllung des Versprechens gemessen werden, vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten zu helfen. Die Dimensionen sind seit Generationen beispiellos. Als Deutscher liegt es mir natürlich am Herzen, dass mein Heimatland mit gutem Beispiel voran geht. Hierfür sehe ich große Chancen, indem wir Städten dabei helfen, mit ihren limitierten Mitteln bessere Ergebnisse zu erzielen.

Wir bieten Stadtregierungen in Deutschland die Mechanismen und Methoden, um sich von den zahlreichen effektiveren und schnelleren Problemlösungen von Unternehmern, Firmen und Einwohnern inspirieren zu lassen. Viele Städte in der ganzen Welt haben festgestellt, dass sie ihre Probleme durch die Konzentration auf den Wert für ihre Bürger effektiver lösen können, indem sie Probleme offenbaren, und dadurch die zahlreichen Ressourcen ihrer Städte effektiver nutzen können.

Unsere Methode ist nachhaltig, da sie bereits vorhandene Ressourcen besser nutzt, Innovation fördert und ein sehr viel größeres Engagement der Bürger forciert. Bürger können so nicht nur zum ersten Mal verstehen, wie ihre Regierung Probleme zum Wohle aller löst, sondern darüber hinaus auch an den Lösungen beteiligt sein.

- Stadtregierungen
- Partnern, die uns bei der Anpassung unserer Methoden und der Arbeit mit Städten unterstützen können

Daniel Kerber

More Than Shelters

Heimatland
Deutschland

Tätigkeitsländer
Jordanien, Griechenland, Nepal, Deutschland

Alter d. Organisation
4 Jahre

Website
www.morethanshelters.org

Kontakt
dk@morethanshelters.com

Daniel Kerber verwandelt mit More Than Shelters Flüchtlingslager in würdevolle, chancenreiche Orte. Seine internationale Expertise möchte er auch in Deutschland zur menschenwürdigen Unterbringung von Geflüchteten einbringen.

VIER FRAGEN AN DANIEL KERBER

More Than Shelters ist ein Sozialunternehmen aus Hamburg. Wir realisieren humanitäre und nachhaltige Wohn-Lösungen für Menschen, deren Lebenswirklichkeiten durch Krisen- und Konfliktsituationen bestimmt sind. Wir beziehen Betroffene als Experten für ihre Lebenswirklichkeit mit ein und bieten dadurch partizipative, empowernde und kostengünstige Hilfe für Menschen in Not. Unser Ziel ist es immer, menschenwürdige Lebensräume zu schaffen.

Unsere international getesteten Konzepte können für Kommunen, Betreiber und die Geflüchteten in Deutschland einen deutlichen Mehrwert leisten.

Wir haben große Erfahrung in der menschenwürdigen Unterbringung von Geflüchteten – diese möchten wir gern auch in Deutschland und Europa einbringen. Dafür bieten wir modulare Unterkünfte, Gesamtplanung, Soziale Räume, Beratung und Begleitung aus einer Hand und haben Komplettkonzepte für Hallen und Freiflächen entwickelt.

- mit politischen Entscheidungsträgern und dem Deutschen Städtetag

- mit großen humanitären Organisationen

Johann Olav Koss

Right To Play

Heimatland
Kanada

Tätigkeitsländer
Nationale Büros in Deutschland, Kanada, Holland, Norwegen, Schweiz, Großbritannien, USA

Benin, Mali, Liberia, Ruanda, Burundi, Äthiopien, Uganda, Tansania, Mosambik, Pakistan, China, Thailand, Palästinensische Gebiete, Jordandien, Libanon, Panama, Kanada, USA.

Alter d. Organisation
15 Jahre

Website
www.righttoplay.com

Kontakt
jkoss@righttoplay.com

Mit Right to Play nutzt Johann Olav Koss die Kraft von Spiel und Sport für Entwicklung, Gesundheit und Frieden. Johanns Programme bewirken Verhaltensänderungen und verbessern die gesamtheitliche Entwicklung von Kindern durch das Medium Sport.

VIER FRAGEN AN JOHANN OLAV KOSS

Right To Play ist eine globale Organisation, die die transformative Kraft von Sport und Spiel nutzt, um Kinder in Not auszubilden und zu stärken. Sie wurde 2000 von Johann Olav Koss gegründet, einem vierfachen olympischen Goldmedallien Gewinner und Sozialunternehmer, nachdem er die Not in Flüchtlingscamps und Entwicklungsländern in der ganzen Welt mit eigenen Augen gesehen hatte. Mit über 16.000 ausgebildeten Trainern und Lehrern unterstützt Right to Play über eine Million Kinder und Jugendliche darin, sich durch Spielen eine bessere Zukunft zu erschaffen, und fördert dabei langfristige soziale Veränderung. Die Grundlage all unserer Programme ist die soziale, emotionale, kognitive und physische Entwicklung von Kindern. Unsere Aktionen konzentrieren sich auf drei Hauptgebiete: Bildung qualitativ zu verbessern, Gesundheit zu fördern und friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Sport und Spiel sind dabei im Zentrum aller Projektaktivitäten. Unsere Methodik besteht aus Tausenden von Spielen, die Spaß machen und zum Mitmachen animieren, und die mit der Absicht erfunden wurden, wichtige Lebenslektionen zu vermitteln. Wir können einen Staffellauf in eine Mathestunde verwandeln, oder ein Fußballspiel in eine Lektion über Kommunikation.

Unsere Mission ist, den Herausforderungen zu begegnen, denen Kindern und Jugendliche in der ganzen Welt ausgesetzt sind. Angesichts der neuen Einwanderungssituation in Deutschland glauben wir, dass wir bei der Findung langfristiger Lösungen für ein potentiell großes Problem in Europa helfen können. Wir wollen Deutschland unterstützen, da es in Europa die größte Anzahl an Geflüchteten aufnimmt.

Auf Spiel und Sport basierende Lernmethoden für die Integration und Beteiligung geflüchteter Jugendlicher. Wir glauben, dass es eine große Bereitschaft gibt, das Leben Geflüchteter zu vereinfachen, und dass die Menschen wollen, dass die neuen Einwohner zu beitragenden Personen werden. Wir glauben dass unsere Kernmethode diese Prozesse vereinfachen und starke Ergebnisse schaffen kann. Wir nutzen die Kraft von Sport und Spiel, um Alltagsfähigkeit aufzubauen, unterstützende Umgebungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen, in denen sie Vertreter von Wandel werden, und um soziale Integration und Zusammenhalt in Gemeinschaften zu fördern.

- verschiedenen Beteiligten, die mit Geflüchteten arbeiten

- potentiellen Partnerorganisationen, die an einer Arbeit mit Right To Play interessiert sind und die in der Anwendung des Right To Play Ansatzes eine Bereicherung ihrer täglichen Arbeit mit Geflüchteten und Gastgesellschaften sehen

- potentiellen Spendern und Unterstützern

David Levin

Refugee Open Ware

Heimatland
USA

Tätigkeitsländer
Jordanien, Türkei, Syrien

Alter d. Organisation
1,5 Jahre

Website
www.row3d.org

Kontakt
dave@row3d.org

Mit Refugee Open Ware nutzt David Levin hochentwickelte Technologien, um die Einhaltung von Menschenrechten sowohl auf Seiten Geflüchteter als auch der Gastgemeinschaften in Krisengebieten zu verbessern.

VIER FRAGEN AN DAVID LEVIN

Refugee Open Ware ist ein globales humanitäres Innovationskonsortium mit der Mission, mit fortschrittlicher Technik die Einhaltung von Menschenrechten auf Seiten von Geflüchteten und Gastgemeinschaften in Krisengebieten zu verbessern – Technik wie 3D Druck, Robotics, Internet der Dinge, Brain-Computer-Interface und virtual/augmented reality. Wir wollen Menschenleben retten, Traumata reduzieren und die Versorgung von Grundbedürfnissen verbessern, und dabei langfristige wirtschaftliche Entwicklung, Steigerung von Produktivität, Unternehmensgründungen und das Schaffen von Arbeitsplätzen fördern. Darüber hinaus ist es unser Ziel, die Kosten humanitärer Hilfe zu reduzieren, indem wir betroffenen Bevölkerungsgruppen den Zugriff auf hochentwickeltes Werkzeug, Training und Rohmaterialien, sowie auf internationale Experten und insbesondere globale Open-Source Hardware und Software Communities ermöglichen.

Wir bauen ein Netzwerk von Makerspaces/Innovation Centern in Krisengebieten, das Geflüchteten und Gastgemeinschaften ausbildet und dabei Lösungen für die schwersten Probleme bietet, mit denen Menschen aus Krisengebieten konfrontiert sind.

Unsere Reise ist ein wirklicher Mondflug humanitärer Innovation, mit und für die gewalttätigsten und instabilsten Gegenden der Welt.

Deutschland hat die größte Anzahl Geflüchteter in Europa, und verfügt gleichzeitig über eine der führenden Herstellungsindustrien der Welt. Das Bedürfnis an innovativen Resettlement Strategien ist in Deutschland wahrscheinlich am größten, und die Ressourcen des Landes sind in einiger Hinsicht beispiellos.

Das Wichtigste sind die Erfahrungen in der Umsetzung unserer Ideen, die wir in den letzten 1,5 Jahren mit Geflüchteten im Mittleren Osten gesammelt haben. Von uns realisierte R&D Pilot-Projekte umfassen eine kostengünstige Handprothese aus dem 3D Drucker für einen jemenitischen Flüchtling und ein Open Source Gerät mit haptischem Feedback für einen syrischen Flüchtling, der im Krieg sein Augenlicht verloren hat. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Workshops zu Additive Manufacturing und Physical Computing in Jordanien veranstaltet, und einem Geflüchteten, der inzwischen in Berlin lebt, 3D Druck, 3D Scan , 3D Modeling und dem Coding von Arduinos beigebracht. Durch diese Erfahrungen haben wir grundlegende Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die Technologien und Innovationen der nächsten industriellen Revolution am besten genutzt werden können, um humanitäre Hilfe zu verbessern und die europäische Flüchtlingskrise zu mildern. Ausserdem habe ich 12 syrische Flüchtlinge auf ihrer Flucht aus dem Mittleren Osten nach Europa begleitet, bin also persönlich vertraut mit dieser Erfahrung.

Zeit, Geld, und Arbeitskräfte. Wir bekämpfen eine Feuersbrunst mit epischen ausmaßen mit Tropfen auf den heissen Stein. Wir brauchen erhebliche Finanzierung, um bestehende Projekte zu realisieren und noch aktiver zu werden. Wir glauben aber fest daran, dass die Welt gar keine andere Wahl hat, als Lösungen für die Flüchtlingskrise im Kontext der nächsten industriellen Revolution zu suchen – keine andere Wahl, als die technischen und wirtschaftlichen Veränderungen der nächsten 10-15 Jahre in die Entwicklung von Strategien für das die Neuansiedlung von Geflüchteten einzubeziehen. Beides Prozesse werden sich über mehrere Jahrzehnte hinweg parallel entwickeln; wir müssen vorausschauend handeln.

David Lubell

Welcoming America

Heimatland
USA

Tätigkeitsländer
USA, Partnerschaften mit Deutschland und Australien werden aufgebaut

Alter d. Organisation
7 Jahre

Website
www.welcomingamerica.org www.welcomingrefugees.org

Kontakt
david@welcomingamerica.org

Mit Welcoming America zielt David Lubell auf die Ängste von Einwohnern in Bezug auf Immigranten ab. Er hilft Städten, Willkommenskomitees einzurichten, die konkrete Pläne entwickeln, um die Einstellung ihrer Einwohner von ängstlich zu neutral zu gastfreundlich zu ändern.

VIER FRAGEN AN DAVID LUBELL

Welcoming America ist eine international anerkannte Organisation, die lokalen Gemeinden hilft, sich an demographische Veränderungen anzupassen und diese als Chance zu nutzen. Wir sind einer der führenden Experten weltweit im Bereich des „Engagements der aufnehmenden Gemeinde“, einem bewährten Ansatz, der die Ängste alteingesessener Anwohner angesichts eines rasanten Bevölkerungswachstums von Immigranten/Geflüchteten reduziert und ihre Empathie fördert.

Unsere Vision ist eine Welt, in der jede Gemeinde Immigranten und Geflüchtete aktiv willkommen heißt, und Neuzugänge als wesentliche und wichtige Bereicherung sieht. Wir nähern uns dieser Vision, indem wir ein konstant wachsendes Netzwerk an freiwilligen und lokalen Regierungsmitgliedern aufbauen (momentan in 85 US Gemeinden), und diese bei der Entwicklung von Plänen, Programmen und Bestimmungen unterstützen, die ihre Gemeinden in integrative Orte verwandeln, in denen die Fähigkeiten jedes Menschen geschätzt und gefördert werden.

Über unser Netzwerk hinaus arbeiten wir direkt mit dem Weißen Haus an einer gemeinsamen Initiative, der „Building Welcoming Communities Campaign“, die Ressourcen der US-Bundesregierung nutzt, um die Willkommensbewegung zu unterstützen. Zusätzlich sind wir Partner des „U.S. Office of Refugee Resettlement (ORR)“ und helfen ihren Dienstleistern im Einwanderungsbereich dabei, in Groß- und Kleinstädten der USA ein Willkommensklima für Geflüchtete zu schaffen.

Deutschlands politische Haltung in Bezug auf die Aufnahme Geflüchteter inspiriert uns. Doch die Zahlen sind so groß, dass es zwangsläufig Ängste innerhalb der einheimischen deutschen Bevölkerung geben wird. Deutschland ist momentan im Zentrum der globalen Willkommensbewegung, und wir wollen alles uns Mögliche dazu beitragen, dass Deutschland es schafft.

Die deutschen Gemeinden sind damit beschäftigt, die Integration einer nie dagewesenen Anzahl Geflüchteter zu meistern - da ist die Versuchung groß, alle Ressourcen auf die Bedürfnisse der Geflüchteten zu konzentrieren. Ironischerweise wäre es letztendlich ein Fehler, lediglich in Dinge wie Sprachunterricht und Arbeitsausbildung zu investieren. Das wäre, als würde man im Garten ein Korn pflanzen – hier die Bevölkerung der Geflüchteten – , alle Nährstoffe dem Korn geben, und dabei das Düngen der Erde ignorieren. Welcoming America kann deutschen Gemeinden dabei helfen, über den typischen „Korn-konzentrierten“ Ansatz hinaus zu gehen, und maßgebliche Aufmerksamkeit auf das Einbeziehen der einheimischen deutschen Bevölkerung – der Erde – in Gemeinden, in denen sich Geflüchtete niederlassen, zu richten.

Wir arbeiten schon mit einigen bekannten deutschen Stiftungen zusammen, führenden NGOs, Unternehmen und Teilen der Bundesregierung. Für den Aufbau einer stärkeren „Willkommensinfrastruktur“ in deutschen Gemeinden bedarf es der Beteiligung einer noch viel größeren Anzahl von Akteuren aus diesen Bereichen, sowie der Medien und der akademischen Welt.

Inge Missmahl

Ipso

Heimatland
Deutschland

Tätigkeitsländer
Afghanistan, Deutschland, Haiti, Ukraine

Alter d. Organisation
7 Jahre

Website
www.ipsocontext.org

Kontakt
info@ipsocontext.org

Inge Missmahl kann mit Ipso e-care tausenden geflüchteten Menschen fundierte und kulturspezifische psychosoziale Beratung ermöglichen – Hilfe, um Flucht- oder Kriegserlebnisse zu verarbeiten und sich offen und aktiv auf die neue Situation in Deutschland einzulassen.

VIER FRAGEN AN INGE MISSMAHL

Ipso ist eine gemeinnützige, humanitäre Organisation und wurde 2008 von Inge Missmahl gegründet. Ipso hat sich auf psychosoziale Arbeit und psychische Gesundheitsversorgung spezialisiert und verbindet diese mit der Förderung lokaler Kultur und kulturellem Dialog als einem Mittel zu Völkerverständigung, Frieden und Versöhnung. Ipsos Aktivitäten umfassen die Entwicklung von Konzepten für den Aufbau nachhaltiger Strukturen im Bereich der psychosozialen und psychischen Gesundheitsversorgung, des lokalen Gemeinwesen und der Kulturarbeit, sowie deren Implementierung, inklusive begleitender Forschung, Monitoring und Evaluation.

Seit 2008 engagiert sich Ipso primär in Afghanistan. Ipso hat im letzten Jahr in Afghanistan mehr als 50 000 Menschen mit psychosozialer Beratung unterstützt. Dieser psychosoziale Beratungsansatz wurde evaluiert und wird im Zuge kulturspezifischer Anpassung immer wieder an die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten angeglichen. Das Management-Team von Ipso besteht ausschließlich aus ausgebildeten Psychologen mit langjähriger Erfahrung in der Projektimplementierung.

Um möglichst viele Menschen, unabhängig von lokaler Verfügbarkeit, erreichbarer Gesundheitsdienste und psychosozialer Beratung versorgen zu können, wurde ein Online-Video-Dienst für psychosoziale Beratung eingerichtet: Dieses Beratungsangebot läuft seit Mitte 2014 sehr erfolgreich in Afghanistan.

Ipso möchte diese psychosoziale peer-to-peer Beratung jetzt in Deutschland für Flüchtlinge aufbauen.

Wir sind überzeugt, dass Ipso e-care einen signifikanten Beitrag zu einer gelungenen Integration der Flüchtlinge leisten kann und dazu beitragen wird, dass sich in Deutschland ein bereicherndes, multikulturelles Zusammenleben, geprägt von gegenseitigem Respekt der Werte und Rechte, sowie persönlicher und sozialer Verantwortung, eingebunden in einen kulturellen Dialog, entwickeln kann.

Menschen, die traumatischen persönlichen Erfahrungen der Ohnmacht und des Ausgeliefert-Seins ausgesetzt waren, können sich durch eine nicht-pathologisierende, ressourcenorientierte, psychosoziale Beratung als selbstwirksam, handlungsfähig und psychisch stabil erleben und damit fähig werden, sich aktiv und offen auf die Situation in Deutschland einzulassen und sie positiv mitzugestalten. Muttersprachliche psychosoziale Beratungen und schnelle, unkomplizierte und niederschwellige Erreichbarkeit sind dabei ausschlaggebend.

Der Kreislauf von Gewalterfahrung und ausübender Gewalt kann unterbrochen und eine De-Radikalisierung kann wirksam werden.

Das überlastete Gesundheitswesen kann entlastet werden.

Die im Ausland gewonnenen Erkenntnisse humanitärer Arbeit können jetzt hier in Deutschland zur Lösung unserer Probleme beitragen.

- mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitssystem

- mit NGOs, die sich um Flüchtlinge kümmern

- mit Stiftungen

Nathanaël Molle

SINGA France

Heimatland
Brasilien / Frankreich

Tätigkeitsländer
Frankreich, Deutschland, Marokko

Alter d. Organisation
4 Jahre

Website
www.singa.fr www.singa-deutschland.com

Kontakt
nathanael@singa.fr

Mit Singa hilft Nathaël Molle Geflüchteten bei der Gründung von Unternehmen und macht sie so zu starken Botschaftern für die wertvollen Beiträge, die Geflüchtete zur Gesellschaft leisten können.

VIER FRAGEN AN NATHANAËL MOLLE

SINGAs Ziel ist die soziale und wirtschaftliche Integration Geflüchteter in ihre neuen Gastländer durch eine verbesserte Unterstützung der Geflüchteten und durch eine geänderte Wahrnehmung Geflüchteter durch die Gastländer. Wir haben dies unter anderem durch die Entwicklung von Unternehmertum in den Gemeinschaften Geflüchteter durch die Mobilisierung der Gastgesellschaft erreicht. Konkret heißt das, dass wir Geflüchtete, die Unternehmer sind, unterstützen, indem wir sie mit Einheimischen zusammenbringen, die dieselben Interessen teilen und Fähigkeiten haben, die den Geflüchteten nicht nur dabei helfen können, ihre Projekte zu entwickeln, sondern ihnen auch ein besseres Verständnis ihres neuen Heimatlandes vermitteln können. Dies führt dazu, dass die Gastgesellschaft die Fähigkeiten der Geflüchteten als Bereicherung für ihr neues Heimatland wahrnehmen können.

Deutschland ist traditionell eines der Haupteinwanderungsländer für Geflüchtete in Europa. Mit SINGA haben wir in Deutschland die Möglichkeit, konkret zu zeigen, wie Geflüchtete ihre neue Gesellschaft positiv beeinflussen können, wenn ihnen die Gelegenheit dazu gegeben wird.

In Frankreich hat SINGA daran gearbeitet, die Einstellung einer Gesellschaft, die Geflüchtete vor allem als Problem wahrnimmt, zu verändern. Obwohl die deutsche Bevölkerung Geflüchtete traditionell mehr willkommen heißt, hat das große Ausmaß der momentanem Einwanderung viele verängstigt und eine Situation geschaffen, in der zunehmend mehr deutsche Bürger Geflüchtete einheitlich als Problem wahrnehmen. SINGAs Erfahrungen in Frankreich, Marokko und Quebec können daher für Deutschland sehr hilfreich sein.

Die Integration einer so großen Anzahl von Menschen wird die größte Herausforderung und um der gerecht zu werden, muss Deutschland Neuerungen einführen. Ich glaube fest daran, dass der Schlüssel zum Erfolg in Deutschland die Vorbereitung und der Einbezug der Gastgemeinden ist. SINGA hat eine Methodik entwickelt, die in dieser Hinsicht sehr hilfreich sein kann.

Mary Nally

Third Age

Heimatland
Irland

Tätigkeitsländer
Irland

Alter d. Organisation
28 Jahre

Website
www.thirdageireland.ie www.thirdageireland.ie/failte-isteach

Kontakt
marynally@thirdageireland.ie

Mary Nallys Organisation Third Age ermöglicht es älteren Menschen, in ihren Communities aktiv zu bleiben, indem sie die Kluft zwischen den Generationen und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen überbrückt. Mary Nally hat in Irland ihr Netzwerk, bestehend aus Zehntausenden älterer Menschen, für die Bereitstellung von Sprachkursen für Geflüchtete mobilisiert.

VIER FRAGEN AN MARY NALLY

Third Age ist eine Organisation, die älteren Menschen Chancen bietet und sie in der Bewältigung der Herausforderungen des Älterwerdens unterstützt.

Fáilte Isteach (Willkommen in) ist ein Projekt für Gemeinden, das ältere Freiwillige in die Aufnahme von Migranten in ihrer Gemeinde durch umgangssprachlichen Englischunterricht einbezieht. Momentan besteht Fáilte Isteach aus 83 Unterrichtsgruppen mit über 800 freiwilligen Tutoren, die jede Woche 2.700 Migranten in ganz Irland unterrichten.

Fáilte Isteach ist seit 10 Jahren erfolgreich in Irland aktiv und wir haben gesehen, was für positive Auswirkungen das Programm auf Gemeinden in ganz Irland haben kann. Wir glauben fest daran, dass dieses Projekt angesichts der momentanen Flüchtlingskrise in Europa eine einfache aber wirkungsvolle Lösung bieten kann.

Fáilte Isteach fördert sowohl den Spracherwerb als auch die Integration. Es bietet eine effektive Lösung auf der lokalen Ebene für eine nationale Herausforderung. Das Projekt bietet lokalen Gemeinden Mechanismen, um Migranten in ihre Gesellschaft zu integrieren, ihnen sowohl Sprachkenntnisse als auch praktisches lokales Wissen, Bräuche und Kultur zu vermitteln. Vor allem befreit es sowohl die neuen Migranten als auch die lokale ältere Bevölkerung aus ihrer Isolation.

Dieses Projekt bietet große Wirkung bei kleinen Kosten, und wir sind sehr gern dazu bereit, unsere Erfahrungen einzubringen, um anderen beim Aufbau des Projektes in ihren lokalen Gemeinden zu helfen.

- Organisationen, die momentan mit Migranten oder älteren Menschen arbeiten

- Potentiellen Förderern

- Regierungsbehörden

- Ausbildungsstätten (Schulen, Universitäten)

Shai Reshef

University of the People

Heimatland
USA

Tätigkeitsländer
Global

Alter d. Organisation
6 Jahre

Website
www.uopeople.edu

Kontakt
shai@uopeople.org

Mit University of the People bietet Shai Reshef die weltweit erste gemeinnützige, gebührenfreie, anerkannte Online Universität. Ziel der Universität ist der globale und freie Zugang zu höherer Bildung ist.

VIER FRAGEN AN SHAI RESHEF

University of the People (UoPeople) ist die weltweit erste gemeinnützige, gebührenfreie, anerkannte Online Universität, deren Ziel der globale Zugang zu höherer Bildung ist. Durch Open Source Technologie und freie Bildungsressourcen ermöglicht UoPeople ein Hochschulstudium für qualifizierte Schulabgänger, unabhängig von ihren finanziellen, geographischen, gesellschaftlichen oder persönlichen Hindernissen.

UoPeople bietet Associate und Bachelor Abschluss Programme in BWL und Informatik. UoPeople hat sich für Forschungen mit der Yale ISP Law School zusammengetan, für die Aufnahme von Studenten mit der New York University (NYU); mit Microsoft für Stipendien und Arbeitsmöglichkeiten und mit Hewlett-Packard für allgemeine Unterstützung und Stipendien für Frauen. UoPeople hat Studenten aus 170 verschiedenen Ländern akzeptiert und wird von einem Netzwerk aus über 4.000 engagierten Freiwilligen weltweit unterstützt.

Die Institution hat weitgreifende Unterstützung führender Akademiker von führenden Universitäten der ganzen Welt gewonnen. Ihr President’s Council, dem der Präsident der NYU, John Sexton, vorsitzt, besteht unter anderem aus dem Emeritus Vice Chancellor der Oxford University, Prof. Sir Colin Lucas, der ehemaligen US-Unterstaatssekretärin für Bildung Martha Kanter, UC Berkeley Chancellor Nicholas Dirks und Nobelpreisträger Torsten N. Wiesel. UoPeople wird unterstützt von The Gates Foundation, Carnegie Corporation, Hewlett Foundation, und Unternehmen wie HP, Google, Microsoft, Intel, Western Union, Estée Lauder und vielen anderen.

Vor allem aus Syrien kommen viele Asylsuchende und Geflüchtete nach Deutschland. Sie sind mit großen Herausforderungen konfrontiert und die Bedingungen mögen elend sein, aber durch Bildung können sie ihr Leben wiederaufnehmen und verbessern. UoPeople bietet Geflüchteten die einmalige Gelegenheit, ihre Ausbildung voranzutreiben und berufsqualifizierende Fähigkeiten zu erlernen, um ihre Zukunft neu zu gestalten. Dies wird nicht nur die persönlichen Umstände geflüchteter Studenten, ihrer Familien und Gemeinschaften in Deutschland beeinflussen, sondern stellt auch einen beträchtlichen Gewinn für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Deutschlands dar.

Im Nachgang jüngster schockierender Weltgeschehnisse bietet UoPeople Geflüchteten und Asylsuchenden die Möglichkeit, sich für höhere Bildung im Rahmen eines besonderen Stipendienprogramms einzuschreiben. Aufbauend auf der Erfahrung von UoPeople in der Bereitstellung von Programmen zur Unterstützung Geflüchteter wird dieses besondere UoPeople Programm mindestens 500 Studenten zu komplett gültigen Abschlüssen verhelfen, ungeachtet ihrer Transit-Umstände. UoPeople wird Studenten aufnehmen, die einen Bachelor Abschluss in BWL oder Informatik anstreben. Egal ob die Studenten in ihren Gastländern bleiben, wieder umziehen, oder nach Hause zurückkehren, sie werden ihr Studium weiterführen und sich für den gewünschten Abschluss qualifizieren können.

- Medien und PR Kontakten

- finanziellen Unterstützern

- NGOs

Pastor Dr. James Movel Wuye

Interfaith Mediation Centre

Heimatland
Nigeria

Tätigkeitsländer
Nigeria

Alter d. Organisation
20 Jahre

Website
www.imc-nigeria.org

Kontakt
gaasali7@yahoo.com

Mit dem Interfaith Mediation Centre fördern die früheren religiösen Führer Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Wuye durch gewaltloses und strategisches Engagement eine friedliche Gesellschaft.

VIER FRAGEN AN PASTOR JAMES WUYE

Das Interfaith Mediation Centre arbeitet in den Bereichen der Friedensstiftung mit Glaubensgruppen, indem es den Dialog zwischen sich bekämpfenden Gruppen durch Mediation, Verhandlungen, interreligiösen Mediendialog und die Ausbildung von Friedensvertretern in Nigeria und anderen Teilen der Welt fördert. Das Centre hat in vielen konfliktanfälligen Gesellschaften interveniert. Am Ende der Intervention wurden von den gegnerischen Gruppen Friedensvereinbarungen zur Wiederherstellung von Frieden in der jeweiligen Gegend und zwischen den Gruppen, sowie viele andere Initiativen zur Friedensförderung und –sicherung unterzeichnet.

Wir wollen unser Modell des interreligiösen Dialoges und der Friedenskultur in unseren Gemeinschaften übertragen. Wir möchten das Prinzip der Goldenen Regel als Schrittmacher für die Verwirklichung des Traumes von Frieden und Harmonie als Maßstab für den Weltfrieden etablieren.

Die Verständigung zwischen Glaubensgruppen. Durch die Nutzung unserer heiligen Schriften als friedensfördernde Inspirationsquellen schaffen wir eine ermutigende Umgebung und Plattform zur regelmäßigen Interaktion. Hier können wir lernen, unsere Unterschiede zu akzeptieren und ideologische Themen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen positiv zu diskutieren, um ein friedliches Miteinander zu fördern.

Ich würde gern mit Glaubensgruppen, der akademischen Welt, Politikern, Ethnischen Gruppen, Spendern und den Medien diskutieren.


Über Ashoka

Ashoka fördert weltweit die herausragenden Gründer neuer sozialer Organisationen, Unternehmen und Bewegungen – und gibt ihnen eine Identität als Sozialunternehmer. Als „Ashoka-Fellows“ arbeiten sie intensiv an der Verbreitung und Weiterentwicklung ihrer innovativen Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme: auf Augenhöhe mit anderen Unternehmern und eingebettet in ein Netzwerk von Unterstützern und Partnern. Unter den Fellows sind zum Beispiel Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und Kailash Satyarthi. Bereits in der Vergangenheit hat Ashoka erfolgreiche Konferenzen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme veranstaltet, wie zum Beispiel zur Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.

EVERYONE IS A CHANGEMAKER
ist das Motto und das Ziel von Ashoka


Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin bei Ashoka: Katharina Hinze, khinze@ashoka.org
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